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Veranstaltungsdetails

Semester: Sommersemester 2012

4.02.114 Selbst-Bildungen. Theorien, Methoden und Konzepte der Subjektivierungsforschung in historischer und interdisziplinärer Perspektive

Veranstaltungstermin:

  • (Seminarraum StA Oldenburg): Mo. 09:00 - 11:00 (5x)
Veranstaltungstyp: Kolloquium
Form/Art:

Dozenten:

Beschreibung:
Das Kolloquium richtet sich an fortgeschrittene Studierende, Masterstudierende und Doktoranden, die sich durch eigenständige Lektüre und gemeinsame Diskussion mit einschlägigen Theorien der Geschichtswissenschaft und Nachbardisziplinen befassen möchten.
Die Veranstaltung wird 14-tägig stattfinden und mit einem Tagesworkshop abschließen.
Im Mittelpunkt des Kolloquiums werden ausgewählte Theorien zum Themenkomplex „Praktiken der Subjek-tivierung“ stehen. Durch die Textauswahl sollen interessierte Studierende an die theoretischen Grundlagen des interdisziplinären Graduiertenkollegs „Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung“ geführt werden. Zugleich bilden praxeologische Ansätze eine theoretische und methodische Grundlage des von der VW-Stiftung bewilligten Forschungsprojekts zu bäuerlich-bürgerlichen Eliten im 17.-19. Jahrhundert, das koope-rativ von den Museen Cloppenburg und Jever, dem Staatsarchiv Oldenburg und der Abt. Geschichte der Frü-hen Neuzeit, Universität Oldenburg, durchgeführt wird. Mit Blick auf die in den Museen überlieferte Sach-kultur dieser ländlichen und zugleich europäisch ausgerichteten Elite sind insbesondere Fragen nach Artefak-ten als „Ko-Akteure des Sozialen“ von Bedeutung.
Neben der Lektüre und Diskussion einschlägiger theoretischer Texte wird es um deren konzeptionelle und methodische Umsetzung bezogen auf eigene konkrete Forschungsvorhaben sowie um die kritische Lektüre praxeologisch ausgerichteter Forschung gehen.
Texte sowie Hilfsmittel zum Verständnis der Theorien werden vor Semesterbeginn in Stud.IP eingestellt.